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    Nsumbu National Park


    Reisegründe für einen Besuch

    • Safari direkt am Seeufer
    • Fischen & Bootstouren auf Tanganyika
    • Geheime Buchten & Sandstrände
    • Kombination aus Wildnis und Wasser
    • Kaum andere Touristen

    Big Five Hotspot:

    • Löwe: gelegentlich
    • Elefant: im Parkinneren
    • Büffel: häufig
    • Leopard: selten
    • Nashorn: nicht vorkommend

    Fakten zum Nationalpark

    • Gründungsjahr: 1979
    • Größe: ca. 2.000 km²
    • Höhe: 770 m ü. M.
    • Lage: Nord-Sambia, am Lake Tanganyika

    Instagram-tauglich:

    • Strand mit Affen und Palmen
    • Sonnenuntergang über dem See
    • Elefanten am Wasser
    • Boot vor wilder Küste

    An der Südküste des riesigen Tanganjikasees liegt der Nsumbu Nationalpark. Er grenzt an die beiden Wildschutzgebiete Tondwa und Kaputa an, sodass das gesamte Areal ein Rückzugsort für Wildtiere ist – das zeigt sich auch in der Artenvielfalt des Nationalparks. Der Nsumbu Nationalpark ist eine atemberaubende Naturschönheit, mit unberührten Sandstränden, felsigen Buchten und steilen Klippen.

    Eine einzigartige Tierwelt

    Im Nsumbu Nationalpark erholen sich die Populationen wieder. Häufig treffen Besucher hier auf verschiedenste Antilopen, wie die Roan-, Rappen und Elandantilope. In den Ebenen grasen Herden von Büffeln, Zebras und Gnus. Auch Elefanten, Löwen und Leoparden sind in dem Park regelmäßig zu sehen, aber nicht so häufig wie in vergleichbaren Nationalparks.

    Die abwechslungsreichen Lebensräume des Nsumbu bieten vielen Tieren eine Heimat. In den Wäldern lebt der scheue Blaue Ducker, eine kleine, seltene Antilopenart. Eine Besonderheit des Parks ist auch die in den Sümpfen lebende Sitatunga. An den Stränden des Tanganjikasees finden sich häufig Warzenschweine, Pukus und Buschböcke ein. Nachts kommen die Flusspferde des Parks an Land, um zu grasen.

    Vom Schwimmen im See ist abzuraten, denn hier wimmelt es von großen Krokodilen. Der Nsumbu ist allerdings berühmt für seine ausgezeichneten Angelmöglichkeiten vor der Küste. Gelegentlich fangen die Angler hier den begehrten Goldbarsch. Häufiger sind aber der große Nilbarsch, der Riesen-Tigersalmler oder auch der Seelachs.

    Der riesige Tanganjikasee ist die Heimat einiger Wasservögel. Am Seeufer leben Scherenschnäbel, Löffler und unterschiedlichste Störche, Enten und Reiher. Der Afrikanische Fischadler ist ein allgegenwärtiger Bewohner der Umgebung, der kaum zu überhören oder übersehen ist. Rund um den See sind auch Möwen, wie die Herings- oder Graukopfmöwe, zu beobachten. Während der Regenzeit ziehen viele Zugvögel aus dem Süden und Osten Afrikas in den Park. Der Flamingo ist einer der spektakulärsten davon.

    Die Wasser-Landschaften

    Ein großer Teil des Parks ist mit Combretum-Dickicht bedeckt. Entlang des Seeufers verändert sich die Vegetation aber: Hier wachsen viele Feigen und Kandelaberbäume – baumgroße Wolfsmilchgewächse. An der Küste finden sich einige seltsame und interessante Felsbrocken, die aufeinander balancieren. Diese "Balancing Boulders" sind von Mythen umwoben. Sie haben eine große Bedeutung für das Volk der Tabwa, das auch als Taabwa oder Rungu bekannt ist. Etwa auf der Nundo Head Peninsula (Kap Nundo) balanciert ein großer Felsbrocken auf drei kleinere. Hier findet jährlich eine Zeremonie zu Ehren des Gottes Nundo statt.

    Neben dem Tanganjikasee ist der Lufubu-Fluss eine weitere prägende Landschaft des Nsumbu Nationalparks. Der Lufubu schlängelt sich durch den Park, bis er in den Tanganjikasee mündet. Auch in der Trockenzeit führt er Wasser – was ihn zu einer wichtigen Wasserquelle für Tiere im Landesinneren macht. Dies ist auch die beste Zeit, um die beeindruckenden Lufubu-Wasserfälle zu besuchen, wenn die Regenzeit kommt, werden sie unzugänglich.

    Während der Regenzeit scheint sich der ganze Park in einen Regenwald zu verwandeln. Zu dieser Zeit ist die Landschaft fantastisch. Es entstehen mehr Wasserfälle, die auch vom See aus zusehen sind. Die Flüsse Nkamba und Chisala sind temporäre und kleinere Flüsse. Sie führen von dem Tondwa-Sumpf in die Nkamba- und Sumbu-Bucht. Der Nkamba ist besonders interessant, weil er durch ein schönes Tal mit reicher Tierwelt fließt.

    Die beste Besuchszeit

    Der Nsumbu Nationalpark hat zu jeder Jahreszeit etwas anderes zu bieten: Während der Regenzeit von November bis April ist der See am schönsten, dies ist die beste Zeit zu angeln und die Zugvögel kommen in den Park. Zur Trockenzeit sind aber mehr Tiere an dem Seeufer zu beobachten, außerdem sind einige Teile des Parks nur in dieser Zeit zugänglich – aufgrund der Überschwemmungen und des hohen Grases.



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